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Über meine Rom Reise.......

 

Ursula Kaiserin

Verteiler via Botschaften      

Weltweit / Rundschreiben                                                                                                                                           

 

Germany, Lübeck, 7. August 2000

Ein schweres Kreuz im Heiligen Jahr* 2000/ 2016

 

 

Liebe Italiener, liebe Ausländer,

über das vergangene Wochenende hat Ihre Kaiserin das zweite Mal Ihr Land besucht und einen festen Eindruck von Ihnen und Ihrem Land gewonnen.

Einen Teil meiner Eindrücke werde ich Ihnen, verbunden mit einer Auflage, durch dieses Schreiben mitteilen.

Hauptsächlich in Rom tobt der Bär wie auch in Paris, in London und Hamburg; überall dort, wo der Kapitalismus zusammenfließt, dort findet man besonders reiche und besonders arme Menschen.

Dieser Unterschied ist, wie Sie sich selbst denken sollten, für die Gemeinschaft und für einen normalen Kreislauf des Lebens gefährlich.

Gerade durch solche Unterschiede ruft man bei den materiell schwächer gestellten Menschen oftmals berechtigten Widerstand hervor, indem sie sich als Banden zusammenschließen oder selbstständig kriminell werden könnten; eine Wehr gegen die Ungerechtigkeit.

Manch einer kommt schon mit dem goldenen Löffel zur Welt und wischt sich den „Arsch“ mit Seidenpapier ab.

Ein Anderer muss betteln gehen und solchen, die den goldenen Löffel haben oder es verstanden haben zu den oberen Zehntausend zu gehören, solchen muss ein mittelloser Mensch auch noch dienen.

Besonders in Ihrem Land fiel mir auf, dass Ausländer auf den Straßen Zeitungen an die Autofahrer verkaufen. Sie müssen den ganzen Tag auf den Beinen stehen und die Abgase der Autos schlucken, dabei haben sie auch noch vor Ihnen zu buckeln.

Die zum Teil vollgefressenen Herrschaften, die hinter dem Steuer gerade noch Platz haben, nehmen die Zeitungen mit einer Geste der gehobenen Position entgegen; es ist einfach unwürdig und abstoßend, da die Ausländer ihr Brot durch solche Tätigkeiten verdienen müssen.

Geht man in ein teures oder nobles Hotel und sieht sich dort die Kellner oder Bediensteten an, dreht sich das Blatt teilweise doch schnell.

Dort möchte der Gast durch das Personal in einen gewissen Status eingeordnet werden und zwar durch sein Geld und sein weltmännisches Gehabe; er will aufgewertet, verwöhnt und anerkannt sein, auch durch den sogenannten guten Namen einer Hotelkette oder eines Hotels.

Ihr ganzes Getue um Ihre Person lässt Sie vergessen, dass Menschen, die aus dem sozialen Netz fallen oder sich absetzen, weil sie weggedrängt werden, oft einen anderen Weg einschlagen, der den gesunden Kreislauf des Lebens angreift.

Auch jemand, der für zwei, drei und mehr Menschen lebt, der ist eine Gefahr für den gesunden Kreislauf, denn andere müssen den Hungertod dadurch sterben.

Was haben Sie sich eigentlich gedacht, wo diese verhungerten Menschen bleiben und wohin sie gehen, da das tägliche Massensterben bereits jahrelang floriert?

Wer sollte dann wohl gerade Sie als Kapitalisten im Paradies, welches noch nicht existent sein wird* aufnehmen können?

Die Antwort heißt, niemand mehr, weil Sie alles zerstört haben bis auf einen kleinen Rest, der noch übrig ist.

Sie sollten schnell begreifen, dass Sie Ihren Nächsten aus dem Dreck ziehen müssen, um selbst dort herauszukommen, denn wir sitzen alle im gleichen Boot; ob arm oder reich, ob Christ oder Moslem, Hindu oder Buddhist, es spielt sich überall das Gleiche ab, besonders in den Großstädten.

In Ihrem Land fielen mir die exotischen Pflanzen und Bäume auf, obwohl wir eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt leben, jedoch die Temperaturen durch einen anderen Längen- und Breitengrad in Ihrer Zone höher sind.

Es fiel mir besonders auf, dass Sie die Balkons und Dächer mit großen Pflanzen und sogar baumartigen Gewächsen bepflanzt haben.

Es ist ein ganz natürlicher Wunsch des Menschen einen Blick ins Grüne vor der Haustüre haben zu wollen.

Auch fiel mir auf, dass viele von Ihnen noch eine eigene Fernsehantenne auf dem Dach haben.

Wenn man sich die gigantischen, fantastischen, großen Bauwerke Ihrer Vorfahren oder Vorgänger ansieht, dann ist man schon sehr beeindruckt von der damaligen Architektur und Fantasie, die mit einem deutlichen Sinn für Kunst und Schönheit ausgestattet ist.*

Aber man kann erkennen, dass Sie die Gebäude verkommen lassen; die Gebäude sind teilweise ungepflegt und schmutzig, wie die Straßen und die Stadt im großen und ganzen geworden ist; das kann nicht immer so gewesen sein.

Die meisten Häuser und Mietwohnungen sind heruntergekommen, restaurationsfällig und verschmutzt.

Trotzdem ist auf den Straßen Roms ein buntes Treiben erkennbar.

Viele Menschen lachen und sprechen miteinander. Sie helfen sich gegenseitig und sind irgendwie fröhliche Menschen, wobei es fast gleichviele Ausländer waren, die mir begegnet sind.

Etwas natürlicher und etwas bunter als im hohen Norden ist dort das Leben zu beobachten, jedoch die Menschen scheinen in der Masse genauso kaputt zu sein, wie bei uns auch, wenn man sich die Gesichter näher anschaut.

Der Hammer sind jedoch die Trödelstände vor dem Petersplatz.

Ein Souvenir für die Pilger des Heiligen Jahres 2000. Man sollte meinen, dass man es den Mexikanern gleichtut mit diesem geschmacklosen Unsinn, der mit dem Glauben nichts mehr, aber auch nicht das Geringste zu tun hat.

Ihre Kaiserin wollte schon den Händlern den drohenden Finger zeigen, hat dann mit solch dünnen Nerven jedoch den Mut dazu in einem fremden Land nicht aufbringen können. Da hat die Vernunft gesiegt und ich habe es vorerst nur registriert.

Sie haben Souvenirs hergestellt und verkauft als ein Andenken von Jemandem, der einmal lebte und nun der Vergangenheit angehört.

Der letzte Ramsch, wenn man sich nur die Rosenkränze ansieht oder die Schlüsselanhänger, die Kaffeelöffel mit einem Emblem des Papstes und vor allen Dingen den Modeschmuck und dann dazu ein Kreuz!

Mensch, Mensch, Mensch, was ist aus Dir geworden?

Mensch, Mensch, Mensch, wer hat das nur aus Dir gemacht?

Am Samstagabend wurde eine Einladung zu einem gemeinsamen Abendgebet ausgerufen.

Es war eine recht schöne abendliche Feier unter freiem Himmel und mir fiel auf, dass es doch "Insider" gab, die untereinander durch den Glauben an Gott verbunden waren und einen Halt in der Gemeinschaft hatten; leider waren die "Outsider" in der Mehrzahl.

Mensch, Mensch, Mensch und vor den Toren des Petersplatzes stehen Sie nun und kaufen Gegenstände, die sich noch gut vermarkten lassen, denn Sie haben doch schon alles vermarktet was menschenmöglich ist, warum auch nicht noch das Letzte was übrig bleibt?

Sie werden den Ramsch von überall her aus allen Wohnungen zusammensuchen und  an die Römisch Katholische Kirche abgeben und das Körbeweise, wenn Ihre Kaiserin bitten darf!

Ich wünsche nicht, dass in Zukunft weitere goldene Kreuze für die Kommunionkinder hergestellt werden. Ich wünsche keine Fotos oder Plakate, keine Figuren oder etwas Ähnliches von unserem Papst, den ich sehr, sehr hoch schätzte*.

Ich wünsche ausschließlich Zeichnungen aus Künstlerhand von unserem Papst.

Die Kreuz-Ohrringe, Kreuze, Fußketten-Kreuze, Broschen und Ringe, alles was den gesamten Modeschmuckbestand und den Edelschmuckbestand durch die Verwendung eines Symbols der Christenheit ausmacht, werden Sie bitte in Körben abgeben, die auch vor den Kirchen entsprechend bereitliegen werden müssen.

Auch die Punks werden bitte ihre Kreuze abgeben, die als  Glücksbringer auch  missbraucht wurden, ansonsten wird mit Gewalt regiert. Die dazugehörigen Tätowierungen lassen Sie sich bitte ebenfalls entfernen oder über tätowieren.

Über die geschmacklosen Kunstwerke einiger "Altarkreuze" werden wir (das heißt die Obrigkeit und die Geistlichkeit)* uns noch auseinandersetzen und zwar sehr, sehr ernsthaft und nur persönlich.

Ja, das ist Italien wie es leibt und lebt. Gutes Essen, guter Wein und vor allen Dingen Lust auf Leben und das direkt vor den Augen des Vatikans.

Die Italiener werden bitte den Anfang machen und den Dreck und Ramsch einsammeln, die Franzosen, Österreicher und Schweizer werden mit den Deutschen folgen.

Und so macht die Kunde ihre Runde.

Erwische ich jemanden, der nicht Gehorsam leistet, dem lasse ich entsprechend in der Öffentlichkeit den Hintern versohlen, solange bis er den Gegenstand abgibt.

Auch viele Schwestern, auch viele die ich in Rom sah, werden ihr Kreuz abgeben müssen. Wer dann ein Kreuz oder einen solchen Ring tragen darf, das wird sich bald herausstellen.

Vorerst wünsche ich, dass keine Kreuze hergestellt und abgegeben werden.

Wie es die Vergangenheit zeigte, können Sie nicht mit Werten umgehen; das müssen Sie erst lernen!

PS.: Bitte lassen Sie dieses Schreiben in alle Sprachen übersetzen, umgangssprachlich genau, das bedeutet inhaltlich identisch.

Unterzeichnen Sie bitte als Übersetzer mit Ihrem Namen und Ihrer Funktion.

Verteilen Sie diese Schreiben schnellstmöglich und weltweit, denn viele von Ihnen sind nicht nur seelisch erkrankt, sondern auch körperlich und es werden täglich mehr! 

PS.: Dieses Schreiben ist im Jahr der Jahrtausendwende geschrieben und mehrfach versendet worden und hat heute fast noch mehr Gültigkeit. Der Inhalt des Schreibens wurde leicht ergänzt, der Ausdruck und die Rechtschreibung verbessert.* Jan. 2016